Konzept & Vision
Für Spiele mit Herz und Seele
Was treibt uns an und welche Wirkung sollen die Spiele entfalten? Hier finden Sie unser Konzept und die Ziele, mit denen wir Münchens olympische Geschichte in die Zukunft führen wollen.
München verbindet - damals und morgen.
Unsere Vision ist klar: Olympische und Paralympische Spiele, die zu München passen. Spiele, die den Geist von 1972 weitertragen – Offenheit, Leichtigkeit, internationale Begegnung – und ihn mit den Anforderungen unserer Zeit verbinden.
Wir wollen kein Ereignis um jeden Preis.
Wir wollen Spiele im richtigen Maß. Kompakt geplant, nachhaltig gedacht und eingebettet in eine Stadt, die bereits über einzigartige Sportstätten, gewachsene Infrastruktur und weltweite Erfahrung verfügt.
Wir bauen auf Bestehendem auf
Der Olympiapark bleibt Herzstück. Wege sind kurz, Strukturen effizient, Investitionen langfristig wirksam.
Was entsteht, dient nicht nur wenigen Wochen im Sommer, sondern der Stadtgesellschaft über Generationen hinweg.
Wir denken über den Sport hinaus
Unsere Vision
verbindet Vergangenheit
und Zukunft.
Unser Konzept
verbindet Emotion
und Verantwortung.
Erfahre mehr über unsere Kernthemen:
Konzept 1/5
Kurze Wege, große Momente
Das Konzept der Olympiabewerbung lebt den „One Village-Gedanken“ und damit den Gedanken der kurzen Wege: 90% der Sporstätten liegen im Radius von weniger als 30 km zum Olympischen Dorf. 76% der Sportstätten liegen gar in einem Radius von maximal 16 Kilometern.
Unser Sportstätten-Konzept fußt auf zwei Säulen: Das “Heimkommen” in den Olympiapark und dessen Erweiterung (RE:START), sowie den ikonischen “Best Places” über die ganze Stadt verteilt.
Der Olympiapark
Wenn München 20XX erneut Austragungsort der Olympischen Spiele und der Olympiapark ein zweites Mal Heimat tausender Athlet*innen wird, dann fühlt es sich ein bisschen an wie Heimkommen. Unter ein Dach, das seit jeher die Menschen vereint und weltweit einzigartig ist. Ein Vermächtnis, das bereits mehr als ein halbes Jahrhundert überdauert.
Für die Spiele 20XX wird der Olympiapark erweitert, er öffnet sich einer neuen Generation des Sports. Hier werden die jungen, urbanen Sportarten wie beispielsweise Skateboard, 3×3 Basketball, BMX Freestyle und BMX Racing und auch Parkour ein neues Zuhause finden. Eine neue Verbindung, ein neues Versprechen, eine neue Geschichte.
Paralympische Spiele
Olympische Spiele
Paralympische
Spiele
Olympische
Spiele
Konzept 2/5
Die Paralympischen Spiele
Olympische und Paralympische Spiele in München bilden gemeinsam ein einzigartiges Ganzes. Der Bogen, der sich über beide Veranstaltungen spannt, macht deutlich: Es geht um mehr als Sport. Es geht um Miteinander, um Sichtbarkeit und um gelebte Inklusion.
Ein Großteil der paralympischen Wettbewerbe findet in denselben Anlagen statt wie die olympischen Wettkämpfe. Diese räumliche und strukturelle Verbindung ist ein klares Zeichen: für Gleichberechtigung, für Inklusion und für ein gemeinsames Sportverständnis.
Die Paralympics zeigen eindrucksvoll, dass Athlet*innen mit Behinderungen sportliche Höchstleistungen auf absolutem Spitzenniveau erbringen. Im Mittelpunkt stehen Können, Präzision, Disziplin und Perfektion – nicht die Behinderung.
Unser Ziel ist es, Parasport dauerhaft sichtbarer zu machen und ihm die Anerkennung zu geben, die er verdient: als selbstverständlicher, integraler und inspirierender Bestandteil des Sports und unserer Gesellschaft.
Konzept 3/5
Nachhaltigkeit & Stadtentwicklung
Die Erneuerung eines Versprechens: Nachhaltigkeit wird zum frühestmöglichen Zeitpunkt als strategisches Thema behandelt und in jedem Aspekt der Planungen berücksichtigt.
Dies beinhaltet unter anderem die folgenden Punkte:
Die Radsschnell-Verbindungen in Richtung Dachau und Markt Schwaben werden ausgebaut.
Das Bewerbungskonzept nutzt fast ausschließlich bestehende Sportstätten.
Zentraler Bestandteil wird die Ausweitung des Olympiaparks, der dann die Hälfte aller Sportarten der Spiele beherbergt.
Es entstehen „Olympic Lanes” auf Schienen.
Das Olympische Dorf wird als barrierefreies und klimaneutrales Quartier entwickelt.
Freiflächen und innerstädtische Grünverbindungen werden ausgebaut und vernetzt.
Etwa durch die Verbindung des Olympiaparks über grüne Achsen mit dem Kreativquartier und weiter Richtung Innenstadt.
Gewässerverläufe werden renaturiert.
Kartenübersicht der Stadtentwicklungsprojekte
Infrastrukturentwicklungen
Olympische und Paralympische Spiele ermöglichen wichtige Stadt-Entwicklungsprojekte, die ansonsten gar nicht oder erst viel später realisierbar wären. Denn der Freistaat Bayern und der Bund unterstützen die Spiele auch finanziell.
Konzept 4/5
Kulturfestival
Zwischen den Sportstätten sieht das Konzept die Planung autarker Eventinseln, sogenannter „Olympic Hubs“, vor.
Verteilt auf ganz München und an weiteren Locations des sportlichen Geschehens wird den Besucher*innen eine zusätzliche Möglichkeit geboten, olympisches und paralympisches Flair gemeinsam mit Freund*innen in einem besonderen Ambiente zu erleben und zu genießen. Hier verbinden sich Sport & Kultur, Musik & Kunst, Mitmachen und einfach „Sein“. Zusätzlich schaffen diese Festival-Areale die Möglichkeit, das Eventerlebnis räumlich zu entzerren und zu entlasten und alternative (auch digitale) Möglichkeiten der Event Experience anzubieten.
Konzept 5/5
Grundsätze der Bewerbung
Eine Leitlinie des IOC lautet: „Die Spiele sollen sich künftig an die Ausrichterstadt anpassen – nicht der Ausrichter an die Spiele.“ Genau diesem Anspruch fühlen wir uns verpflichtet:
Wir stehen für einen offenen und fairen Diskurs
Die Spiele sollen sich an die Stadt anpassen – nicht die Stadt an die Spiele.
Wir entscheiden gemeinsam
Der Münchner Stadtrat hat sich schon früh dafür ausgesprochen, die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele nur mit Unterstützung der Münchner Bevölkerung voranzutreiben. Mit der Durchführung des Bürgerentscheids ist ein wichtiger Grundstein dafür gelegt worden.